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Zeitungsartikel aus der WN

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Es ist ein Termin, auf den sich Holger Huesger (l.) von der Aktion Teddybär jedes Jahr aufs Neue freut: ein Besuch beim Zahnarzt. Denn dort darf er einen hohen Anteil der jährlichen Spendengelder für die Aktion Teddybär in Empfang nehmen – in Form von Altmetall. In der Praxis von Zahnärztin Annett Fenner-Maat übergaben sie und ihre Kollegen Dr. Peter Reber (2.v.l., Ahaus), Dr. Michael Senske (M., Nienborg) und Dr. Michael Schmiemann (Gronau) Silber, Gold, Palladium und Platin, das Patienten ihnen im Laufe des Jahres für die Aktion Teddybär überlassen haben. Mit dem Geld, das der Verkauf der Altmetalle einbringt, werden Trostbären gekauft, die an Rettungswachen verteilt werden. Sind Kinder in einer Notsituation, können die Rettungskräfte ihnen einen Teddybären als ersten Trost schenken.

Bitte Lesen!!!

Bitte nehmt euch ein paar Minuten Zeit für diese Mail die wir bekommen haben.
Wir sind immer dankbar für solche Geschichten! Denn sie bestätigen uns, wie wertvoll unsere Arbeit ist.

Hallo liebes Trost Teddybär Team,

mein Name ist S. und ich bin 2,5 Jahre alt. Ich habe mir Papas Computer geschnappt und tipper hier mal meine Geschichte ein, wie ich zu meinem Trost Teddy gekommen bin. Eigentlich haben der Teddy und ich uns nicht unter tollen Umständen kennen gelernt. Aber den kleinen Teddy gebe ich nicht mehr her, denn er war in den schlimmsten Minuten in meinem Leben plötzlich bei mir und hat mir auf der Fahrt zum Krankenhaus viel Trost gespendet. Aber jetzt mal langsam, erstmal erzähle ich euch was passiert ist.

Am xx.xx war ich wie immer bei meiner Arbeit zusammen mit meinem Zwillingsbruder und meinem großem Bruder. Ich bin Kita Arbeiter, naja zumindest bringt uns Papa da jeden Morgen hin, wir können dann viel spielen und dann kommt auch schon Mama und holt uns ab. So auch am xx.xx. Da es mittwochs war sind wir dann noch zum Turnen. Da habe ich allen gezeigt, wie stark ich bin und habe an den Ringen geturnt. Die anderen Kinder haben alle gestaunt. Nachdem turnen sind wir nach Hause gegangen.

Als wir uns vor dem Abendbrot den Schlafanzug angezogen haben, hat Mama gesagt, dass ich warm sei, sie glaubte ich hätte Fieber. Ich und Fieber, nee dachte ich und habe fröhlich weiterspielen wollen, aber Mama hat darauf bestanden, dass sie Fieber messen möchte. Als es dann piepste, meinte Sie ich hätte aber schnell hohes Fieber bekommen. 39 Grad sagte sie. Das müssen wir dann mal beobachten, meinte sie noch.

Beim Abendbrot haben wir dann alle gemerkt, wie anstrengend der Tag war. Mein großer Bruder ist am Tisch eingeschlafen. Das fanden mein Bruder und ich ganz lustig. Dann hat mein Zwillingsbruder das nachgemacht und hat schlafen gespielt. Ich fand das total super, wie toll der Schauspielern kann und meine Mama und mein Papa haben ihm das voll abgekauft. Ich habe fröhlich mein Brot gegessen. Und plötzlich wurde es schwarz um mich. Das nächste an das ich mich erinnern kann, ist, dass ganz viele Sanitäter und ein Arzt bei mir waren, ich bei Mama im Arm auf dem Boden lag und ich völlig fertig war. Ich war so fertig, dass ich nicht wusste ob ich schlafen oder weinen soll und mir war richtig schlecht und ich habe gefühlt wie ich glühte.

Meine Mama hat mir dann erzählt, was passiert war. Ich hatte einen Fieberkrampf. Der hat mich plötzlich überfallen. Ich wurde Bewusstlos und habe aufgehört zu atmen. Ich habe am ganzen Körper verkrampft. Meine Augen waren in meine Augenhöhlen verdreht und meine Speiseröhre und Luftröhre waren wie zugeschnürt. Ich bekam keine Luft. Als die Luft in mir knapp wurde liefen meine Lippen und mein Gesicht blau an. Für meine Mama und meinen Papa muss das wie eine Ewigkeit vorgekommen sein, als ich nicht geatmet habe und nicht bei Bewusstsein war. Sie waren auch beide kreidebleich und hatten Todesangst um mich. Mein Papa hat dann schnell den Notarzt gerufen und meine Mama hat mich festgehalten.

Schon nach drei Minuten kamen zwei der sieben Engel eingeflogen mit Tatütata und Blaulicht. Meine Brüder konnten das sehen. Sie waren ganz aufgeregt deswegen. Die beiden Engel haben meiner Mama dann dabei geholfen, die Zeit zu überbrücken bis der Notarzt dann gekommen war. Wie ein Fels in der Brandung hat mich meine Mama die ganze Zeit festgehalten und mir bei meinem schweren Weg zur Seite gestanden. Danke Mama. Als dann alle Sanitäter und der Notarzt da waren, haben sie mich schnell untersucht. Dann sind wir in den Rettungswagen eingestiegen, wollte ich schon immer mal mit fahren, aber vielleicht nicht unter den Umständen. Ich war immer noch total platt und wie gerädert. Aber dann hat mir ein Engel diesen Teddy gegeben. Ich habe ganz schnell zu mir genommen und ganz fest an mich gedrückt. Ein toller neuer Freund.

Heute einen Tag später geht es mir schon viel besser. Ich danke allen Helfen an diesem Abend für den schnellen und wirklich tollen Einsatz. Gut zu wissen, dass es Euch gibt ihr lieben Engel und das ihr sooo schnell da sein könnt, um jemanden in der Not sooo schnell zu helfen. Über den Teddy habe ich mich wirklich gefreut. Papa und ich haben auch gerade dafür gesorgt, dass zwei weitere Kinder einen tollen Freund in der Not zum Trost erhalten können.

Ganz viel liebe Grüße sendet

Flohmarkt

Save the date! Der Flohmarkt der Polstraße in Vreden am 10.06.2017, ab 14 Uhr! Wir sind natürlich auch mit unserem Infostand vertreten und freuen uns auf euren Besuch18920576_1361244093970492_2851340910358140102_n

Spende der Mitarbeiter des Antonius Hospitals

Gestern durften wir eine großartige Spende über 1500€ am Antonius-Hospital entgegennehmen. Die Mitarbeiter des Hospitals und des Seniorenzentrums hatten die Wahl, entweder einen Einkaufsgutschein von ihrem Arbeitgeber zu erhalten, oder den Wert davon zu Spenden. Und wie sie sich entschieden haben, kann man an der Summe wohl deutlich erkennen!
DANKE!15439996_1308833692523072_5396546521689202047_n